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Doing great things, while staying small

Über uns

Dank unserer über 65-jährigen Erfahrung sind wir ein zuverlässiger und professioneller Partner bei der Lösung Ihrer Nassbaggerprobleme. 

Nassbaggerarbeiten sind unsere Spezialität

Baggerbedrijf De Boer – Dutch Dredging ist ein mittelgroßes Nassbaggerunternehmen mit Sitz in Sliedrecht, Niederlande. Unsere Tätigkeiten umfassen Baggerarbeiten sowie die Durchführung von Messungen und anderen wasserbaulichen Arbeiten im weitesten Sinne des Wortes. 

Für sämtliche Auftraggeber von Baggerbedrijf De Boer – Dutch Dredging stehen Qualität und Zuverlässigkeit im Mittelpunkt – zwei Kernbegriffe, die von unseren Mitarbeitenden täglich gelebt werden. 

Als mittelständisches Unternehmen sind wir „klein genug“, um kurze und klare Kommunikationswege zu gewährleisten sowie flexibel und schlagkräftig zu agieren, zugleich aber auch „groß genug“, um die erforderliche technische Kompetenz, Fachkenntnis und finanzielle Basis sicherzustellen. 

Wir sind der Ansicht, dass die Arbeit mit Mutter Natur einen sorgfältigen und schonenden Umgang mit der Umwelt erfordert. In dieser Hinsicht bemühen wir uns, allen modernen Anforderungen gerecht zu werden. 

Vor ca. 65 Jahren begann Baggerbedrijf De Boer B.V. als kleines Familienunternehmen, das hauptsächlich auf dem niederländischen Markt tätig war. Nach Jahren stetigen Wachstums trat das Unternehmen unter dem englischen Namen Dutch Dredging B.V. auf den internationalen Markt. 

“Unser Ziel ist es, mit Freude an der Arbeit dauerhaft hohe Qualität in dem zu leisten, was wir tun. Gewinn zu erzielen ist dabei ein Mittel, aber kein Ziel. ”
Kees van de Graaf - Directeur
Geschäftsführung: Hugo und Kees van de Graaf

66 Jahre Baggerbedrijf De Boer

2026 feierte Baggerbedrijf De Boer sein 66-jähriges Bestehen. Das Unternehmen ist auf Unterhaltungsbaggerarbeiten spezialisiert und mittlerweile in mehr als zwanzig Ländern tätig. Von den Niederlanden bis Neuseeland und von Kasachstan bis Brasilien und Ägypten.

Eimerkettenbagger  

Baggerbedrijf De Boer wird im Jahr 1960 im niederländischen Zaandam von Eit Arend-Arie de Boer gegründet. Das Familienunternehmen startet mit einem kleinen Eimerkettenbagger die ‚Oude IJssel‘. Arie de Boer und später auch seine Söhne spezialisieren sich mit ihrem Unternehmen auf das Ausbaggern von Häfen und Kanälen. So baggerte das Unternehmen 1963 die Häfen von Vlieland und Terschelling aus, gefolgt von der Vertiefung der Fahrrinne des Harinxmakanals in Friesland im Jahr 1965. Mit der Erweiterung des Fährhafens in Breskens sichert sich das Unternehmen 1969 einen Großauftrag. Das Unternehmen sucht für diesen Auftrag einen Berater im Bereich Technik und Betriebsführung. Kees van de Graaf sen. reagiert auf eine Anzeige im Magazin ‚Cobouw‘ und findet so seinen Einstieg ins Unternehmen. Mitte der siebziger Jahre investiert Baggerbedrijf De Boer in größere Baggerschiffe: die ‚Chris A‘ und die ‚Arend‘, mit denen das Unternehmen den Wettbewerb zu anderen Nassbaggerunternehmen aufnimmt.

Fluss Nieuwe Merwede

Kees van de Graaf sen. erwirbt 1976 einen Teil der Geschäftsanteile von Baggerbedrijf De Boer. Er macht sich voller Eifer und Motivation an die Arbeit und gewinnt die Ausschreibung für ein umfangreiches Projekt am Fluss Nieuwe Merwede. Ein anspruchsvoller Auftrag, bei dem die Ausschreibungssumme wegen unter Wasser entdeckter Urwälder weit überschritten wurde. Ganz und gar nach dem Adagium „Ein wenig Glück nützt einem häufig mehr als ein ganzer Haufen Verstand“ gibt der Auftrag dem Wachstum des Unternehmens einen Riesenimpuls.

Baggerbedrijf De Boer schafft sich eine Klappschute an und lässt diese bei der Schiffswerft Baars im niederländischen Ouderkerk aan de Amstel zum Laderaumaugbagger ‚Adelaar‘ umbauen. Der Auftakt zu größeren Aufträgen für Baggerbedrijf De Boer. Im Jahr 1981 wird Kees van de Graaf alleiniger Inhaber des Unternehmens. Da das Unternehmen inzwischen unter dem Namen ‚De Boer‘ bekannt ist, behält er diesen Namen bei.

“Ein wenig Glück nützt einem häufig mehr als ein ganzer Haufen Verstand”
Kees van de Graaf sen
Kees van de Graaf sen

Dutch Dredging

Anfang der achtziger Jahre gibt es viele Entwicklungen bei Baggerbedrijf De Boer. Im Jahr 1981 erwirbt das Baggerunternehmen die ‚Lesse‘, einen seetüchtigen Laderaumsaugbagger mit einem Fassungsvermögen von gut 1.500 m3. Die Auslandsambitionen von De Boer konkretisieren sich zusehends. Die ‚Lesse‘ fungiert dabei als treibende Kraft. Während das Unternehmen bis dahin in den Niederlanden tätig war, wagt es nun den Schritt nach England. Das Unternehmen startet seine Tätigkeit in Heysham und lanciert im Ausland den Namen Dutch Dredging. In der Zwischenzeit – im Jahr 1982 – zieht das Unternehmen auch noch von der Westlichen Zaandam in das nördlich gelgene Papendrecht.
1987 bezieht BdB seinen heutigen Standort in Sliedrecht.

Neubau

In den neunziger Jahren verstärkt sich das Wachstum des Unternehmens weiter. Das Unternehmen entwickelt die Airset-Methode, bei der durch das Injektieren von Wasser und Luft der Schlamm aufgelockert wird und anschließend auf natürliche Weise ins Meer abfließt. Eine Methode, die immer noch eingesetzt wird. 1995 übernimmt Baggerbedrijf De Boer das Sandgewinnungs- und Umschlagsunternehmen Van der Waal.   

Während bis dahin stets vorsichtig agiert und vor allem in gebrauchte Schiffe investiert wurde, wird Mitte der neunziger Jahre bei IHC in Kinderdijk ein neuer Hopperbagger bestellt. 1997 nimmt das Unternehmen die ‚Amazone‘ in Betrieb. Ein wichtiger Meilenstein im Wachstum des Unternehmens, denn dies ist das erste Schiff, mit dem das Unternehmen im Schichtbetrieb 168 Stunden pro Woche arbeiten kann Die nächste Generation, Hugo und Kees jun., hielt in jener Zeit Einzug in das Unternehmen.

Bilder aus dem Archiv

Internationales Wachstum

Unmittelbar nach der Jahrhundertwende erwirbt Baggerbedrijf De Boer die ‚Seine‘. Ein leistungsstarker Laderaumsaugbagger, mit dem De Boer auf größere Aufträge abzielt. Zu diesem Zeitpunkt bricht jedoch eine schwierige Phase für das Unternehmen an, als die Baggerbranche in eine Krise gerät. Letztlich gelingt es Baggerbedrijf De Boer, die Situation in einen der größten Wachstumsschübe seiner Geschichte zu verwandeln, mit mehrjährigen Aufträgen in Ägypten, Israel und Französisch-Guayana. Neben den Niederlanden und Europa gehört nun auch der Rest der Welt zum Arbeitsgebiet von Baggerbedrijf De Boer. Ein Kurs, den das Unternehmen seitdem konsequent verfolgt. Das Unternehmen wächst weiter: in Bezug auf Schiffsbestand, Belegschaft und die Anzahl der Länder, in denen es tätig ist. Auf die Übernahme des Sandgewinnungs- und Umschlagsunternehmens Van der Waal folgen Übernahmen des Sandhandels Van der Linden sowie des Geschäftsbereichs Sandhandel der Firma Holcim Nederland. 2017 beginnt das Unternehmen seine Tätigkeit in „Down Under“ mit Projekten in Neuseeland, Samoa und Australien.

Mit zahlreichen langfristigen Nassbaggerunterhalungsverträgen weltweit sowie mit professionellen und loyalen Mitarbeitern baut das Unternehmen bis heute weiter an Seinen Kernwerten Werten wie Sicherheit und Kontinuität.   


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