Landgewinnung Carmel Port Haifa Bay, Israel
| Standort | Carmel Port Haifa Bay, Israel |
|---|---|
| Auftraggeber | A. Arenson Construction Ltd. |
| Zeitraum | 2006 - 2007 |
| Gebrauchte Ausrüstung |
Amazone
Einsatz der Eimerkettenbagger Zeearend: Diese ist inzwischen außer Betrieb, ebenso wie die Splittschuten DD510 und DD513. Neben unseren eigenen Schiffen wurden folgende angemietete Schiffe eingesetzt: Planierschiff TAMAR und Kranponton Abeko Server II |
| Baggervolumen | - |
Über dieses Projekt
Unser Unternehmen verfügt bereits seit den 1990er‑Jahren über Erfahrung im Hafen von Haifa. Nach einer Ausschreibung im Jahr 2004 und einem langen Vergabeprozess wurde das Projekt zur Erstellung eines neuen Containerhafens im Jahr 2005 an A. Arenson Construction Ltd. vergeben, und Dutch Dredging wurde als Subunternehmer für die Bagger- und Aufspülarbeiten beauftragt.
Zunächst musste der Untergrund von weicheren Bodenarten befreit werden. Da die Ablagerungsstelle sehr weit entfernt lag, musste die zu transportierende Menge auf ein Minimum reduziert werden.
Hierzu wurde das Baggergebiet in kleine Abschnitte von 50 × 50 m unterteilt, die nacheinander gereinigt, beprobt und – sofern sie den Anforderungen entsprachen – abgenommen wurden.
Anschließend konnte mit dem Aufspülen des Sands zwischen den Spundwänden begonnen werden, wobei strenge Vorgaben für den Baufortschritt galten.
Einerseits durfte aufgrund des knappen Sandvorkommens der Sand nicht „zu weit“ hinter die Spundwand gespült werden, um Verluste zu minimieren.
Andererseits musste man sehr dicht hinter dem Baufortschritt der Spundwand folgen, um den Gesamtfortschritt des Projekts nicht zu behindern.
Zudem gab es die Auflage, dass – solange die Spundwände nicht verankert waren – die Höhenunterschiede innerhalb und außerhalb der Spundwandkonstruktion nicht zu groß werden durften, um ein Versagen der Spundwand zu vermeiden.
Dies führte zu einer anspruchsvollen Logistik, die jedoch durch intensive Abstimmung mit dem Auftraggeber und den Subunternehmern für Spundwände, Verdichtung und Pflasterarbeiten reibungslos umgesetzt wurde. Ein Krieg führte zusätzlich zu einer Verzögerung von mehreren Monaten.
Während der Bauphase stellte der Auftraggeber fest, dass die Kaimauern möglicherweise größere Tiefen aufnehmen könnten als die ursprünglich vorgesehenen –14 m, und es wurde angefragt, ob weitere Meter Ton ausgebaggert werden könnten. Dies wurde durch die Eimerkettenbagger und das Kranponton ausgeführt.
Gesamtmengen
- 2.500.000 m³ Landgewinnung mit dem Laderaumsaugbagger Amazone
- 725.000 m³ Baggerarbeiten mit Laderaumsaugbagger, Eimerkettenbagger Zeearend und Kranponton